Dass sich Herzkranke ausreichend Bewegen und ein wenig Ausdauersport treiben soll, ist ohnehin bekannt.

Man sollte allerdings auch darauf achten, die richtige Sportart zu wählen. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt, auf Ballsportarten zu verzichten, da sie den Ehrgeiz wecken könnten, den Ball doch noch zu kriegen und einen Spurt hinzulegen. Das kann das Herz überlasten. Von Fußball, Handball, Badminton, Squash oder Tennis ist also eher abzuraten.

Für Menschen mit koronarer Herzerkrankung sind Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Wandern zu empfehlen. Drei Mal 30 Minuten schnelles Gehen pro Woche hilft schon, den Blutdruck zu stabilisieren. Beim Joggen auf den Endspurt verzichten, ruhiges Auslaufen sollte das Herz nicht überlasten und unterstützt die Regeneration der Muskulatur. Bei Ausdauersportarten ist zudem darauf zu achten, dass bei Intervallen der Puls nicht zu schnell wird bzw. der Blutdruck nicht zu stark ansteigt.

Übrigens: Wer einen Hund hat, ist eindeutig im Vorteil, denn der muss Gassi gehen. Hundehalter leben im Schnitt 3 Jahre länger als Hundeabstinenzler.

Für Münchner besonders einladend: Bergwandern oder die Seenlandschaft des Voralpenlandes genießen. Bergwandern hält nicht nur den Kreislauf in Schwung; wer in einer Gruppe geht, hat auch das gesellige Zusammensein und den persönlichen Austausch, denn schließlich kann umgekehrt Einsamkeit zu Niedergeschlagenheit und Herzproblemen führen.

Wer nach der Arbeit mit dem Bus oder Trambahn nach Hause fährt, könnte zwei oder drei Stationen zu Fuß gehen, um fit zu bleiben.