Am 4. März durfte sich unsere Gruppe beim Lokal Radiosender Radio LORA vorstellen. Organisiert hatte das Zusammentreffen Sonja Vodicka, zuständig für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im SHZ.

Eine halbe Stunde lang hatten wir die Möglichkeit, die Arbeit der Selbsthilfegruppe Herzkrank ohne Ängste und Sorgen vorzustellen. Der Anfang war nicht leicht, denn wir waren die erste psychokardiologische Selbsthilfegruppe in Deutschland und konnten uns deshalb nicht vernetzen. Das bot die Gelegenheit, eigene Strukturen und ein eigenes Netzwerk zu schaffen.

Vertritt die Selbsthilfegruppe Herzkrank ohne Ängste und Sorgen

Heute arbeiten wir mit Kliniken in München und der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt zusammen. Bei Musik von Max Herre und Jazzrausch entwickelte sich eine entspannte Gesprächssituation, in der wir unsere Aktivitäten plaudern konnten.

Fast 30 Minuten konnte die Selbsthilfegruppe Herzkrank ohne Ängste und Sorgen, vertreten durch Helmut Bundschuh, über ihre Aktivitäten sprechen
Zu einer Plauderstunde in Radio LORA trafen sich Helmut Bundschuh und

München dankt – Ehrenpreis für die Selbsthilfegruppe Herzkrank ohne Ängste

Am 30. Januar 2020 erhielten acht Münchner Bürger für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Selbsthilfezentrum den Ehrenpreis „München dankt“, den die Landeshauptstadt München jährlich vergibt. Stellvertretend für unsere Gruppe „Herzkrank ohne Ängste und Sorgen“ nahm Helmut Bundschuh den Preis entgegen. Überreicht wurde der Preis von Stadtrat Christian Müller (SPD).

Drei ältere Männer bei einer Preisverlehung
Stadtrat Christian Müller (SPD), rechts und Geschäftsführer des SHZ, Klaus Grothe-Bortlik,links, überreichen unserem Gruppenmitglied Helmut Bundschuh den Ehrenpreis der Landeshauptstadt München „München dankt“ Foto: Mark Kamin

Geschäftsführer Klaus Grothe-Bortlik stellte den Gästen das Haus als Unterstützungsstelle für Münchner Selbsthilfegruppen vor, die kostenlos die Infrastruktur nutzen können.

Dankesrede anlässlich einer Preisverleihung
Helmut Bundschuh begrüßte in seiner Dankesrede anlässlich der Ehrenpreis Verleihung „München dankt“, dass alleine in München über 1500 Selbsthilfegruppen tätig sind. Foto: Mark Kamin

In seiner Dankesrede stellte Helmut Bundschuh fest, wie wichtig die Arbeit des Selbsthilfezentrums ist, … „wir machen hier Basisdemokratie und haben die Möglichkeit, direkt in das politische Geschehen einzugreifen“.

Es gibt 1500 Selbsthilfegruppen in München, 250 davon treffen sich im Selbsthilfezentrum in der Westendstraße 68.

Als Mitglied des Münchner Selbsthilfebeirates, in den er vom Münchner Stadtrat berufen wurde, kennt er die Arbeit von Vereinen und Selbsthilfegruppen gut. Helmut Bundschuh begrüßt, dass die Landeshauptstadt München den Förderetat für Vereine und Selbsthilfegruppen, die im sozialen Bereich tätig sind, fast verdoppelt hat. Das Referat für Gesundheit und Umwelt, das Sozialreferat und die öffentlichen Kassen in Bayern ermöglichen durch die Fördermittel zahlreiche Fortbildungen, Workshops und Seminare für Selbsthilfegruppen.

Der Abend war von Ulrike Zinsler (SHZ) professionell gestaltet. Etliche Selbsthilfegruppen nutzten die Gelegenheit, Kontakte mit anderen Gruppen zu knüpfen und neu zu vernetzen.